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Der Markt soll das Bargeld abschaffen: Ist die bargeldlose Welt wirklich nur dem Wandel der Zeit geschuldet?

Der Markt soll das Bargeld abschaffen: Ist die bargeldlose Welt wirklich nur dem Wandel der Zeit geschuldet?

Einige politische Akteure auf internationaler Bühne machen sich offenbar Gedanken darüber, wie ein Übergang in die Welt rein digitalen und bargeldlosen Bezahlens reibungslos gelingen kann. Die Bargeldabschaffung ist ihr Ziel, soll aber von der Mehrheit der Bevölkerung mitgetragen werden. Verschiedene politische Entscheidungen, ob nun beabsichtigt oder zufällig, tragen bereits dazu bei, die Entwicklung in diese Richtung zu beschleunigen.

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EU-Hilfe für die Finanzindustrie: Die Kommission gibt bargeldlos bezahlen als Marschrichtung vor

EU-Hilfe für die Finanzindustrie: Die Kommission gibt bargeldlos bezahlen als Marschrichtung vor

Mit folgenreichen Verordnungen bringt die EU-Kommission Bargeld in Bedrängnis: Das gesetzliche Zahlungsmittel wird verteuert, bargeldlos bezahlen maximal billig und komfortabel gemacht. So geht die Nutzung von Bargeld zurück und seine Akzeptanz bei den Händlern sinkt. Am Ziel erwartet uns die Bargeldabschaffung und eine totalitäre Gesellschaft.​

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Rom will das Bargeld abschaffen: Ganz Italien soll nur mehr bargeldlos zahlen

Rom will das Bargeld abschaffen: Ganz Italien soll nur mehr bargeldlos zahlen

Mehr noch wie in Deutschland zahlten die Italiener in den Geschäften bis zuletzt zum allergrößten Teil mit Bargeld. Ende 2019 eröffnete die Regierung in Rom einen offensiven Kampf für eine bargeldlose Gesellschaft. Im Juni 2020 fielen alle Schleier: Ministerpräsident Conte erklärte, sein Land müsse auf dem unsanften Weg staatlicher Maßnahmen das Bargeld abschaffen. Ausgangspunkt unserer Betrachtungen in diesem Artikel ist das Jahr 2015.

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Von der Bargeldabschaffung und der engen Verzahnung privater Geldhäuser mit der Politik am Beispiel Mario Monti

Von der Bargeldabschaffung und der engen Verzahnung privater Geldhäuser mit der Politik am Beispiel Mario Monti

Inländische Privatbanken sind die wichtigsten Geldgeber des italienischen Staates. Die Regierung in Rom ist dabei ebenso auf seine Gläubiger angewiesen wie die Geldhäuser auf die Rückzahlung ihrer Kredite durch den Staat und den Erhalt seiner Zahlungsfähigkeit. Ginge Italien pleite, hätten viele Banken automatisch solche Verluste, dass sie Insolvenz anmelden müssten. In dieser Verquickung geht unter, dass die Finanzwirtschaft am bargeldlosen Zahlungsverkehr verdient und ein großes Interesse an einem Bargeldverbot hat. Ganz im Sinne der Geldhäuser kämpft Rom seit Beginn der Staatshaushaltskrise gegen Münzen und Banknoten. Mit Mario Monti übernahm 2011 eine Person übergangsweise die Regierungsgeschäfte, die eine große Nähe zur Finanzindustrie besitzt.

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Ministerpräsident Conte kündigt die Bargeldabschaffung in Italien an

Ministerpräsident Conte kündigt die Bargeldabschaffung in Italien an

Giuseppe Conte kündigt seinem angeschlagenen Land im Juni 2020 einen Wiederaufbau an, finanziert mit Mitteln der EU-Staaten. Gleichzeitig gibt er auch bekannt, dass es in naher Zukunft in Italien ein Bargeldverbot geben werde. Eine Schlüsselrolle in der Übergangszeit kommt dem Einzelhandel zu, denn für ihn könnte es sich ab dem 1. Juli auszahlen, wenn seine Kunden bargeldlos bezahlen und die Barkasse geschlossen bleibt. Die Argumente von Ministerpräsident Conte unterscheiden sich nicht von den Begründungen, mit denen andere EU-Länder in der Vergangenheit Bargeldobergrenzen gerechtfertigt hatten.

Leicht verständlich
Wenn bargeldlos bezahlen krank macht

Wenn bargeldlos bezahlen krank macht

Nicht nur, dass den einen oder anderen auf seinem Kontoauszug eine unerfreuliche Überraschung erwartet hat, nachdem er in der letzten Zeit verstärkt bargeldlos bezahlt hat. Nicht allein, dass der dauerhafte Umstieg vieler Menschen auf kontaktlose bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten irgendwann zum bitteren Ende unserer Freiheit führt, wenn die politischen Verantwortungsträger per Bargeldverbot das Bargeld abschaffen. Nein, wer häufig bargeldlos bezahlt, steht eines Tages noch vor völlig anderen unerwarteten Problemen. Und er wird sie kaum auf die Wahl eines bargeldlosen Zahlungsmittels zurückführen.

Leicht verständlich
Bargeldlos bezahlen kann Sie teuer zu stehen kommen

Bargeldlos bezahlen kann Sie teuer zu stehen kommen

Nicht nur, dass den einen oder anderen auf seinem Kontoauszug eine unerfreuliche Überraschung erwartet hat, nachdem er in der letzten Zeit verstärkt bargeldlos bezahlt hat. Nicht allein, dass der dauerhafte Umstieg vieler Menschen auf kontaktlose bargeldlose Zahlungsmöglichkeiten irgendwann zum bitteren Ende unserer Freiheit führt, wenn die politischen Verantwortungsträger per Bargeldverbot das Bargeld abschaffen. Nein, wer häufig bargeldlos bezahlt, steht eines Tages noch vor völlig anderen unerwarteten Problemen. Und er wird sie kaum auf die Wahl eines bargeldlosen Zahlungsmittels zurückführen.

Gastbeitag
Gastbeitrag – Die Macht des Kleinen

Gastbeitrag – Die Macht des Kleinen

Ein Brief einer französischen Rentnerin an jemanden, der denkt, dass die da oben doch den längeren Arm haben:

…aber was die Corona-Krise betrifft, mache ich mir immer mehr Gedanken, was uns das noch alles bringen wird. Denn auch wenn es gut und wichtig ist, positiv und optimistisch zu sein, so ist es auch wichtig wach zu bleiben für unser bisschen Demokratie, die wir noch haben. Und Krisenzeiten in denen viele Menschen arm werden und in finanziell kritische Situationen kommen, in denen keine Energie mehr übrig bleibt, um sich gegen unerwünschte Bestimmungen zu wehren, das nutzen eben die, von denen Du sagst, dass sie eh am längeren Hebel sitzen, gerne aus.

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Der Bundestag bringt die Bargeldabschaffung voran

Der Bundestag bringt die Bargeldabschaffung voran

Der Gesetzgeber fördert seit Jahren elektronische Bezahlverfahren und leistet der Finanzindustrie damit gute Dienste. Das einzige staatliche und für jeden Bürger kostenfreie Geld, unser Bargeld, muss dagegen den Kürzeren ziehen. Bargeldlos bezahlen steht im Bundestag oben auf der Agenda. Während Schritt für Schritt gesetzliche Rahmenbedingungen für ein Bargeldverbot geschaffen werden, beteuern die Abgeordneten, dass niemand das Bargeld abschaffen wolle. Dass das eine mit dem anderen nichts zu tun haben soll, ist kaum nachzuvollziehen und wirft Fragen auf.

Gastbeitag
Gastbeitrag – Ich bezahle nur noch bar!

Gastbeitrag – Ich bezahle nur noch bar!

Lieber Herr Stützle, ich war sehr froh, als ich Ihr Buch vor einigen Monaten entdeckte und schaffte es mir gleich an. Seitdem zahle ich praktisch nur noch bar. Und verbreite es auch in meiner Umgebung...
Denn lange schon trieb es mich um, dass dieser Trend zum bargeldlosen Zahlungsverkehr etwas zu Selbstverständliches und scheinbar Alternativloses zu werden droht. Gegen Zwang bin ich allergisch und ich kann es einfach nicht vereinbaren mit meinem Verständnis von freier Entscheidung in einem demokratischen Land.