Bargeldverbot Konkret

Was bedeutet ein
Bargeldverbot
für mich, den Bürger

Was bedeutet
Bargeld
für mich, den Bürger

Was bedeutet das für MICH in den Bereichen?

Geld ist nicht mehr mit Händen zu greifen. Der bewusste Umgang mit Geld verabschiedet sich in die ungreifbare, immaterielle Welt und beschränkt sich auf abstrakte mathematische Berechnungen im Kopf. Geld ist nichts mehr anderes als eine Zahlenkolonne.

Wenn ich Geld nicht mehr anFASSEN kann, erFASSE ich schlechter, dass ich mich in einem Austausch befinde, wenn ich etwas kaufe. Ich spüre weniger, dass ich etwas weggebe von mir, das mir wichtig sein sollte. Auch mein Gegenüber fühlt nicht mehr so stark, dass er etwas bekommen hat von mir; folglich wird sich Wertaustausch, also zum Beispiel ein Kassiervorgang, in der Zukunft noch mehr zu etwas Funktionellem, Maschinellem entwickeln. Eben zu einer reinen Notwendigkeit.

Ich kann elektronisches Geld nicht so gut erfassen, fühlen, wahrnehmen und schätzen, wie es bei Bargeld der Fall ist.

Bargeld ist sichtbares Vermögen.

Es ist das einzige Zahlungsmittel, das ich mit all meinen Sinnen wahrnehmen kann. Bargeld ist räumlich vorhanden und greifbar existent, um als Symbol oder Assoziation für Wert zu dienen.

Ich hätte nie den Umgang mit Geld so gut verstehen und erlernen können wie mit Scheinen und Münzen, weil es alle meine Sinne und alle Formen der Wahrnehmung anspricht.

Der direkte Kontakt zu meinem Geld geht verloren. Ich habe nicht mehr das Gefühl, dass mein Geld und Vermögen noch meiner vollen Verantwortung und Kontrolle unterliegt, denn es ist meinem Zugriff verwehrt, nicht mehr mit Händen greifbar und kann beliebig per Knopfdruck vermindert oder eingefroren werden.

Geld unterliegt nicht mehr direkt dem eigenen Einfluss. Das Gefühl, etwas wirklich zu haben, existiert nicht mehr.

Wenn ich kein Bargeld mehr in den Händen halten kann, fühle ich mich unterbewusst noch stärker der Gunst meiner Mitmenschen und des Staates ausgeliefert. Ich spüre das Bedürfnis, mit dem Strom zu schwimmen, um den Zugriff auf meine Energieressourcen nicht gefährdet zu empfinden, die als Zahlenreihen auf Euro und Cent in der digitalen Welt eingeschlossen sind.

Ich bin ein Leben lang auf Finanzdienstleister angewiesen, die mit meinem Geld arbeiten und Kredite an Firmen geben, die ich nicht unterstützen will. Da taucht bei mir immer wieder das Gefühl der Vergeblichkeit meines Einsatzes für eine bessere Welt auf.

Ich bin bei meinen elementarsten Bedürfnissen im Leben wie dem, mit einem anderen Menschen in Austausch zu treten, auf Gedeih und Verderb auf Leute und Organisationen angewiesen, die ich nicht kenne und nie kennen werde. Meine Angst darüber überspiele ich damit, dass ich das Gefühl entwickele, jemand anderes trüge die Verantwortung für mich und die Nachwelt.

Mit der Zeit beginne ich jegliches Raumgefühl eines geistig und körperlich freien Menschen zu verlieren.

Der emotionale Wert von Geld ist ausgeschaltet. Geld ist von Ziffern und Rationalität bestimmt.

Wenn mein Konto leer ist, komme ich auch in der Öffentlichkeit in peinliche Situationen, wenn ich an der Kasse plötzlich nicht mehr bezahlen kann. Ich bin geoutet und schnell sozial abgegrenzt.

Die emotionale Verbindung zu meinem Geld und Vermögen ist stärker.

Ich kann mich an den schönen Geldscheinen und Münzen erfreuen.

Banknoten und Münzen geben mir das Gefühl, Geld tatsächlich auch zu besitzen.

Wenn ich Bargeld in der Hand habe, spüre ich den Wert der Arbeit, die ich geleistet habe und für die ich als Austausch diese Scheine und Münzen erhalten habe.

Wenn ich mit Bargeld zahle, kann ich gut an meinem Gegenüber ablesen, ob für ihn der Austausch stimmig, erfreulich oder zu knapp ist. So kann ich mit der Zeit ein Gefühl dafür entwickeln, wann ein Austausch fair ist.

Das Spielen mit Münzen und Scheinen in der Kindheit ist in meiner Erinnerung verankert.

Die ersten Erfahrungen mit Geld in meinem Leben stimmen mich positiv.

Jede Geldbewegung wird mit einer Gebühr belegt. Der Abschlag kann ohne meinen Einfluss beliebig erhöht werden.

Der Staat kann leicht mit Negativzinsen und per Enteignung auf mein Geld und somit auf meine persönliche Energie zugreifen.

Ich bin der Gebührenallmacht der Finanzindustrie vollständig ausgeliefert: Kontogebühren, Zahlungsabwicklungsgebühren und so weiter.

Bargeld reguliert die Zahlungsgebühren für elektronische Zahlungsvorgänge. Das betrifft die Abschläge, die wir direkt zu tragen haben, aber auch die, die ein Händler in seine Produkte einpreist. Gerade solche Gebühren, die ein Finanzdienstleister dem Händler in Rechnung stellt, würden nach einer Bargeldabschaffung stark steigen, weil Händler und Kunde nicht mehr auf elektronisches Geld verzichten können. Die Folge wären höhere Preise im Einzelhandel. Bargeld verhindert das.

Bargeld kann nicht mit einer Gebühr belegt werden.

Geldplanung ist erschwert, weil die digitale Zahlung ein abstraktes Verstehen in viel stärkerem Maße erfordert.

Maßgeschneidertes Haushalten entsprechend den eigenen finanziellen Möglichkeiten ist erschwert.

Mehrausgaben im Konsum von bis zu 100% bei Nutzung eines elektronischen Zahlungsmittels anstatt Bargeld sind in wissenschaftlichen Untersuchungen festgestellt worden. Geldengpässe werden deutlich schneller eintreten.

Die digitale Welt greift komplett auf meine Finanzen über, macht sie abstrakt und weniger greif- und steuerbar.

Mit Bargeld habe ich das Gefühl, jederzeit mein Geld kontrollieren und steuern zu können.

Münzen und Scheine erleichtern Selbstdisziplin im Umgang mit Geld.

Wenn ich mich nicht stromlinienförmig verhalte oder sogar eine Gefahr für die Machthaber werden sollte, bin ich leicht auszuschalten, indem man mir meine Konten sperrt. Damit bin ich von meinen finanziellen Kräften abgeschnitten.

Mit der Technik des künstlichen neuronalen Netzes (oder der sogenannten künstlichen Intelligenz) wird es leicht, über mich automatisiert umfassendste Verhaltens- und Gesinnungsprofile zu erstellen. Die Daten aus meinen Zahlungen (wann, wo, was, bei wem) vervollständigen das Bild über mich. In einer totalitären Gesellschaft können diese Informationen dazu genutzt werden, mich ganz automatisch einzukategorisieren. Wenn ich durch das Raster falle, sind mir Möglichkeiten verwehrt, auf die gute Bürger weiterhin zugreifen können. Solchen Maßnahmen bin ich wehrlos ausgeliefert.

Je digitaler ich unterwegs bin, desto mehr Momente bieten sich einer Instanz künstlicher Intelligenz, mich nicht nur auszuleuchten, sondern gar mit gezielten und maßgeschneiderten Botschaften zu beeinflussen.

Meine physische Existenz hängt plötzlich von einer Karte ab.

In Geldnot bin ich den Gläubigern völlig schutzlos ausgeliefert. Mir droht die Pfändung, ohne dass ich vorher das zum Überleben notwendige Geld beiseitelegen kann. Ich bin abhängig von staatlichen Schutzeinrichtungen wie dem P-Konto.

Ich kann nicht einkaufen und für mein Leben sorgen, wenn Karte oder Handy nicht mehr funktionieren.

Ich kann nichts tun, wenn die elektronische Infrastruktur zusammenbricht.

Ein Bargeldverbot macht mich machtlos und abhängig von einem kartenförmigen Stück Plastik!

Mit der Karte läuft man mit seinem gesamten Geld herum. Bei Verlust ist Missbrauch möglich. Abhängig von der aktuellen gesetzlichen Regelung oder der Vereinbarung mit der Bank wird mir der Schaden nicht rückerstattet, wenn ich nicht beweisen kann, dass ich meine PIN vertraulich behandelt oder den Verlust rechtzeitig angezeigt habe.

Wenn ich mir anschaue, was das Bargeldverbot mit sich gebracht hat und welche Formen eine Diktatur in einer Welt ohne Banknoten und Münzen noch annehmen kann, so schließe ich: In meinen intimen Lebensbereich, meinen eigenen freien und unantastbaren Raum, kann dank der Bargeldabschaffung leicht von außen eingegriffen werden. Ich bin leichter beeinflussbar vom Staat, von Konzernen und anderen Gruppen.

Bargeld lässt mir Platz für Selbstbestimmung und erlaubt mir Selbstwirksamkeit (also dass ich das Vertrauen zu mir haben kann, etwas selbstständig umsetzen zu können).

Es ist etwas, das mir gehört und ich zu einem beliebigen Zweck einsetzen kann, ohne dass Dritte dies beeinflussen.

Die Banken müssen sich um mich bemühen, dass ich mein Geld bei ihnen belasse und nicht bar abhebe.

In Krisen habe ich mit Bargeld direkten Zugriff auf mein Geld und muss es nicht im Einflussbereich meiner Bank belassen.

Bargeld erhält in einer Krise meine Handlungsfreiheit. Man denke an Griechenland oder Zypern.

Nicht irgendeine Bank, sondern die staatliche Notenbank garantiert für mein Bargeld.

Entscheidender zwischenmenschlicher Kontakt sowie das Symbol von Geben und Nehmen und die sichtbare Wertschätzung gehen verloren.

Bargeld hat einen intimen Charakter und ermöglicht mir, ohne Rechenschaft ablegen zu müssen:

meine Wertschätzung zu dokumentieren;
einer Bedienung Trinkgeld in die Hand zu geben;
einem Bettler etwas zu geben;
eine Bewegung zu unterstützen;
den vielfältigsten Gruppen (Pfadfinder, Kirche, Greenpeace, Vereine, Sinnungsgemeinschaften) Unterstützung zukommen zu lassen.

Niemand nimmt ungewollt Notiz von meiner Zuwendung. Ich werde nicht ob meiner Zahlung von irgendjemand in eine Schublade gesteckt und ich vermeide Repressionen.

Bei Bargeld kann ich den gesamten Zyklus des Austausches von Geben bis Bekommen erleben und nachvollziehen.

Jeder noch so kleine Austausch wird dokumentiert und für die Dauer gespeichert. Man weiß, mit wem ich Austausch lebe.

Ich fühle mich beherrscht von der digitalen Welt und nichtsichtbaren Machtverhältnissen.

Als Mensch brauche ich freien Raum, also Freiheit, um mich eigenständig entfalten zu können. Das Bargeldverbot eliminiert einen großen Teil dieser Freiheit.

Schneller als gedacht kehren Zustände ein wie in China, wo jeder kontrolliert wird und ein Punktesystem für gutes und schlechtes Verhalten eingeführt wurde. Wenn man versehentlich mit den falschen Leuten verkehrt, kann man plötzlich keine Flugreise oder Zugfahrt mehr buchen, weil das Wohlverhaltensscoring zu niedrig ist. Dann versucht man nur noch mit jenen zu verkehren, die dem Staat genehm sind, damit die Repressionen enden. Der Bürger schleicht duckmäuserisch durch das Leben.

Bargeld ist von der digitalen Welt autark und kann nicht beeinflusst werden.

Bargeld ist Freiheit.

Was bedeutet ein
Bargeldverbot
für meine Familie

Was bedeutet
Bargeld
für meine Familie

Was bedeutet das für MEINE FAMILIE in den Bereichen?

Das beste Geldplanungs- und -handlingsinstrument steht nicht mehr zur Verfügung. Finanzprobleme können sich schneller einstellen und zu Streit in der Familie führen.

Budget- bzw. Haushaltsplanung ist deutlich schwieriger, weil sich elektronisches Geld den menschlichen Sinnen entzieht und unsichtbar ist.

Erleichtert vielseitigen gegenseitigen Umgang mit Geld.

Eine Haushaltsplanung ist mit Bargeld leicht durchführbar und in den Alltag zu integrieren. Man muss nur das Budget in Form von Bargeld in ein Briefkuvert je Kostenpunkt legen und behält allseits den Überblick. Millionen von Haushalten praktizieren dies. Wegen der Übersichtlichkeit bekommt Geldplanung den Charakter von Spaß, Freude und Leichtigkeit.

Big Brother kehrt in die Familie ein, weil die Eltern den Umgang der Kinder mit dem eigenen Taschengeld kontrollieren können. Sohn und Tochter müssen sich rechtfertigen für ihre Einkäufe vom eigenen Geld. Finanzdienstleister denken sich neue Angebote für Familien aus: ein Kinderkonto, bei dem die Eltern messerscharf einschränken können, in welchen Läden ihre Kinder einkaufen dürfen und für wie viel Euro und Cent.
Im späteren Leben mangelt es an wichtigen Eigenerfahrungen und an einem verantwortlichen Umgang mit Geld.

Unterhält man nur ein gemeinsames Konto, zum Beispiel um Kosten für die Kontoführung zu sparen, kann keiner der beiden Lebenspartner eine Ausgabe verheimlichen: Geschenke bringen jetzt die Last mit sich, dass der eine immer wissen muss, wie viel er dem anderen wert ist.

In nicht wenigen Familien ist es an der Tagesordnung, dass der eine Ehepartner die Ausgaben des anderen streng kontrolliert und reglementiert. Kleine Bargeldgeschenke von den Eltern stellten für solche Leute oft die einzige Möglichkeit dar, ein Stück weit unabhängig zu sein und ungestraft selbständig eine Ausgabe zu tätigen. Mit der Bargeldabschaffung ist dies unmöglich geworden.

Autark zu leben und nicht vom Staat oder irgendwelchen Menschen überwacht zu werden, ist ein wesentlicher Bestandteil einer freien Gesellschaft. Diese Freiheit umfasst auch die Belange innerhalb der Familie. Ein freies Zahlungsmittel, das vom Partner/in nicht überwacht werden kann, ist für eine freie Entfaltung der Familie von hohem Wert.
Unser Sohn hat sich nie bedankt für das Taschengeld, das wir ihm überwiesen haben. Für ihn war es einfach nur selbstverständlich, jede Woche auf seinem Handy den Geldeingang aufblitzen zu sehen.

Unser Kind kann nicht mit Geld umgehen. Seit es in einem Geschäft an der Kasse abgewiesen wurde, weil das Konto nicht gedeckt war, hat es keine Freude mehr daran, sich etwas zu kaufen. Unser Kind verlangt, dass wir ihm besorgen, was es sich wünscht.

Wir können unsere Tochter sonntagmorgens nicht zum Bäcker schicken, während wir den Frühstückstisch decken. Wir müssten ihr unsere Bankkarte geben, aber das ist nun mal zu gefährlich. Unsere Hausbank bietet für diesen Zweck eine Karte an, mit der Ausgaben von nur maximal 50 Euro im Monat getätigt werden können, aber die Karte würde uns 30 Euro im Jahr zusätzlich kosten.

Wenn wir unseren Kindern ein Taschengeld in die Hand geben, freuen sie sich jedes Mal. Und wir können daran teilhaben.

Wenn Kinder Taschengeld in Form von Münzen und Scheinen bekommen, erfahren sie, woher ihr Geld kommt. Bei einer Banküberweisung ist das nicht mehr in dieser Weise spürbar.

Elten können ihren Kindern besser erklären, worin der Zweck von Geld besteht und was sein Wert ist, denn Banknoten und Münzen kann man anfassen, zählen, teilen, stapeln.

Kinder erlernen problemlos den Umgang mit Geld. Sie machen die Erfahrung, wie es ist, Geld im Sparschwein zu sammeln und anzusparen, und wie man sich fühlt, wenn das Schwein nicht mehr rasselt und man sich nichts kaufen kann.

Geldaustausch innerhalb der Familie ist erschwert. Man kann dem Lebenspartner nicht mehr spontan eine Banknote reichen oder an der Kasse sagen: »Heute bezahle ich dir die Hälfte«, wenn die Liebste für sich etwas kauft.

Wenn der Vater etwas für alle eingekauft hat und die Mutter kurzentschlossen sagt: »Ich übernehme heute die Kosten«, steht kein Bargeld für diese Geste zur Verfügung.

Wenn ich meinem Kind oder jemand anderen meine Karte/Handy gebe, liefere ich mich ihm mit meinem gesamten Kontovermögen aus.

Man kann dem Lebenspartner jederzeit seine Wertschätzung bekunden, indem man sich für etwas bedankt und ihm eine Banknote in die Hand drückt.

Mit Bargeld ist es innerhalb der Familie leicht spontanen Austausch zu leben. Eine Banknote zu reichen ist unkompliziert und nicht gefühlsentleert.

Was bedeutet ein
Bargeldverbot
für die Gesellschaft

Was bedeutet
Bargeld
für die Gesellschaft

Was bedeutet das für die GESELLSCHAFT in den Bereichen?

Mit der Bargeldabschaffung fällt das letzte Hindernis zur weltweiten und perfekten Kontrolle. Alle Möglichkeiten der Unterdrückung miteinander verknüpft entsteht eine nie da gewesene Willkürherrschaft. Der Mensch wird ein Sklave. Nicht nur in ein paar wenigen Regionen, sondern weltweit.

Eine Finanzdiktatur entsteht.

Durch ein Bargeldverbot ist alles Geld im Banken- und Finanzsystem eingesperrt. Dadurch unterliegt es fremder Gewalt. Der Staat kann sich schnell daran bedienen, um es zur Finanzierung von Kriegen, zur Rettung der Banken, zur Stützung der Wirtschaft oder für andere Aktionen zu verwenden.

Das System des Schuldenmachens wird nicht mehr durch die Gefahr eines Bankenruns reglementiert. Unser Begehren, etwas an dieser Spielweise zu ändern, hat noch weniger Chancen, weil wir keine Unabhängigkeit von der Finanzwirtschaft oder dem Staat mehr besitzen. In der Folge werden weiter und weiter Schulden gemacht, die unsere Kinder und Enkel eines Tages zurückzahlen sollen. Im Prinzip wird damit bereits heute ihre Arbeitskraft verpfändet und ihre Freiheit verkauft.

Nach der Bargeldabschaffung rennen totalitäre Bewegungen offene Tore ein.

Es besteht ein erhöhtes Erpressungspotenzial gegenüber einem Politiker, je nachdem was er eingekauft und konsumiert hat oder welche Gruppen und Vereine er unterstützt hat.

Alles Geld, also alle Anerkennung und Wertschätzung, die ein Mensch in Form von Geld für seine Arbeit und Mühe erhalten hat, ist unter der Kontrolle einer kleinen Gruppe von Menschen.

Whistleblower arbeiten mit noch mehr Risiken. Bereits heute gibt es Analysen, dass die Bankkarte bald zugunsten der Handyzahlung abgeschafft werden wird. Ein Handy wird sich im Gegensatz zur Karte nicht für einen Verleih eignen, weil zur Zahlung die Fingerabdrücke oder ein Gesichtsscan des Besitzers notwendig geworden sein wird. Ein geliehenes Handy, um den eigenen Aufenthaltsort zu verschleiern, ist für einen Whistleblower im Fluchtfall daher wertlos. Im Übrigen existiert bereits Technik, die Alarm schlägt, wenn die per Videoüberwachung erfassten Bewegungsmuster und die Mimik eines Behördenmitarbeiters Anomalien aufweist. Wir müssen uns darauf einstellen, nach einer Bargeldabschaffung noch weniger Informationen über politische Hintergründe zu erfahren, die wir dringend kennen sollten.

Einige wenige besitzen die ungeheure Informationsmacht: Alle digitalen Informationen fließen bei ihnen zusammen. Wer kennt nicht den Spruch »Wissen ist Macht«?

Was passiert, wenn der gute Staat in einen schlechten mutiert?

Mit der Bargeldabschaffung gewinnt der Staat ungeheure Möglichkeiten, den Bürger zu kontrollieren und die Einhaltung des Rechts zu überwachen. Aber wer kontrolliert die Kontrolleure?

Der Bürger kann jederzeit durch einen Bankenrun das Geldsystem zum Einsturz bringen. Das erhält Hoffnung und Möglichkeit auf ein besseres und gerechteres Geld- und Austauschsystem.

Unser Geldsystem ist mit der Möglichkeit, sein Bankguthaben jederzeit abzuheben und in Bargeld einzulösen, auf Vertrauen aufgebaut. Die Geldindustrie muss sich also immer um den Kunden bemühen, dass er sein Geld bei der Bank belässt und nicht abhebt. Andernfalls gibt es einen Bankenrun und Banken gehen pleite.

Bargeld ist ein Garant dafür, dass die Finanzindustrie und die Politik nicht grenzenlos das Vermögen der Bürger abschöpft, weil jeder sein Vermögen in Form von Bargeld schnell und leicht aus deren Einflussbereich ziehen kann.

Ein freies Leben in einer freien Gesellschaft können wir auf Dauer nur führen, wenn wir ein freies Zahlungs- und Wertaufbewahrungsmittel besitzen.

Das Geldsystem ist ohne das Regulativ Bargeld für Generationen zementiert, weil es nicht mehr zu Fall gebracht werden kann.
Eine Gesellschaft mit einem freien Zahlungsmittel, wie es Bargeld ist, kann als freie und demokratische Gesellschaft überleben.
Es gibt mehr private Insolvenzen, weil der Mensch weniger Bezug zu Geld und weniger Gefühl für seine Finanzen hat.

Die finanziellen Selbstheilungskräfte in einer persönlichen monetären Notlage sind empfindlich gestört, weil sie die Unterstützung durch die menschlichen Sinne verloren haben: Geld ist nicht mehr sichtbar und anfassbar.

Alte Menschen, behinderte Menschen, Menschen, die kein Gefühl für Ziffern auf leuchtenden Monitoren haben, können mit der elektronischen Welt nicht umgehen und werden abgehängt und in der Gesellschaft als Ballast behandelt.

Die Gesellschaft steht still, wenn die Elektronik nicht funktioniert. Es ist heute schon an der Tagesordnung, dass Hacker aus fernen Ländern EDV-Netzwerke von Unternehmen und staatlichen Stellen infizieren. Dabei geht teilweise nicht nur die Kontrolle über Computer, sondern sogar über die Beleuchtung, über Rollläden, Schließanlagen, Tore und andere über das Netzwerk gesteuerte Infrastruktur verloren. Nach einem Bargeldverbot droht im Falle des Falles ein Stillstand des Warenaustausches einschließlich geschlossener Lebensmittelgeschäfte bei Ausfall der Zahlungssysteme. Dem steht der Bürger dann wehrlos gegenüber.

Terroristen können mit weniger Aufwand mehr Schaden anrichten und eine Krise auslösen. Sie brauchen nur die Stromversorgung zu stören oder sich aus der Ferne in die digitale Infrastruktur einhacken.

Die Verlagerung der Macht über das eigene Leben vom einzelnen Menschen weg zu denen da oben setzt sich dem Verlust der Kontrolle über das eigene Geld fort. Machtgierige Personen werden sich einen noch heftigeren Kampf um Einfluss liefern und die Gesellschaft leidet unter der daraus resultierenden Instabilität, die in einer leicht störbaren, hoch abhängigen und bargeldlosen Welt sehr gefährlich sein kann.

Behinderte, alte und schwache Menschen und jene, die keinen Bezug zu elektronischem Geld aus Bytes und Bits haben, unterstützt das Bargeld in deren täglichem Leben. Besonders in Krisen zeigt Bargeld seine Stärken.

Bargeld ist autark vom Strom und den digitalen Einrichtungen.

Bargeld ist ein über Jahrhunderte bewährtes Austauschmittel.

Bargeld stärkt das Bewusstsein innerhalb der Gesellschaft zu einem guten und fairen Austausch.

Was bedeutet ein
Bargeldverbot
für die Menschheit

Was bedeutet
Bargeld
für die Menschheit

Was bedeutet das für die MENSCHHEIT in den Bereichen?

Wenn es kein Bargeld mehr gibt, wird die Zentralbank Negativzinsen in bisher nicht gekanntem Maße ausrufen, um den Konsum und die Wirtschaft anzukurbeln, damit Schulden getilgt werden können und der gefürchtete Dominoeffekt vermieden wird. Das befeuert den sinnlosen Konsum und schadet der Ökologie unseres Planeten. Wenn es kein Bargeld mehr gibt, hat der Bürger außerdem eine starke Verhandlungsposition verloren, wenn es darum geht, wichtige Änderungen im Geldsystem durchzusetzen, weil die Finanzwirtschaft keinen Bankenrun mehr fürchten muss. Unser auf Ausbeutung aufgebautes Geldsystem fördert aber die Zerstörung des Planeten.
Wer mit Bargeld bezahlt, überlegt sich genauer, was er wirklich braucht. Sinnloser Konsum wird vermieden, was unserer Erde zugute kommt.
Die Macht konzentriert sich nach einer Bargeldabschaffung mehr denn je auf ganz wenige Menschen: Elektronisches Geld untersteht nicht der Kontrolle des Einzelnen.

Die Geschichte ist gepflastert mit Tyrannen und Diktatoren. Für solche Geister wäre es zum ersten Mal möglich, totale Kontrolle über die Menschheit zu erlangen. Je nach Gesinnung eines solchen Despoten werde ich mein Leben fristen müssen. Freiheit, lebe wohl!

Die Idee der Weltbeherrschung ist nicht nur aus der Geschichte erkennbar, sondern auch heute existent. Aus welcher Ecke (ob Staat, Militär, Wirtschaft oder Religion) der Griff nach der Macht kommt, ist heute die letzte unbeantwortete Frage.

Mit der Bargeldabschaffung ist alles Geld in der digitalen Welt angekommen. Jener, der diese beherrscht, steuert die Welt. Staaten können leicht erpresst, von einem Geldstrom abgeschnitten und von Märkten ausgeschlossen werden (Stichwort Handels- und Währungskrieg). Aber auch einzelne Gruppen können vom Zahlungsverkehr verbannt werden, wie es Wikileaks und Julian Assange ergangen ist.

Bargeld nutzt dem Bürger und nicht der Macht.

Die Herren des Geldes können sich nie ganz sicher sein, weil das Bargeld das Geldsystem, auf dem ihre Macht aufgebaut ist, zum Einsturz bringen kann.

Mit Bargeld wird eine totale und globale Kontrolle nicht möglich sein. Bargeld schützt damit ein Mindestmaß an Freiheit, ohne die sich ein Mensch nicht entfalten könnte.

Ohne Freiheit ist alles vorherbestimmt. Es gibt keinen Raum für Spiel, für eigene Gedanken und Handlungen, für freie Entfaltung. Freiheit bildet einen Gegenpol zur Kontrolle, und der wird von Bargeld erhalten. Somit sind wichtige Veränderungen auf der Erde weiterhin möglich.