Wolfgang Kubicki

Lizenz: Porträt „Beat Kappeler“ unter CC0 1.0, beschnitten von Bargeldverbot.info. Urheber verzichtet laut Wikimedia auf Nennung. Grafik unter CC BY-SA 4.0.

Ökonom Beat Kappeler warnt vor Digitalwährung

»Ein Blick in die Geschichte, auch die jüngere, zeigt, wie wenig sich Regierungen zurückhalten, die Bürger um ihr Geld zu bringen.« Der Schweizer Ökonom Beat Kappeler weist im NZZ-Interview darauf hin, dass Regierungen und Notenbanken weltweit überlegen, »wie man das Bargeld für das Publikum unattraktiv machen kann«. Mit der Einführung von Digitalwährungen drohe es zu einem zweitklassigen Zahlungsmittel zu werden, das mit der Zeit niemand mehr haben wolle.

Die Zeitung erkundigte sich, was Kappeler von den Volksinitiativen der Freiheitlichen Bewegung Schweiz halte. Die Initianten wollen dafür sorgen, dass die Barzahlung umfassenden Schutz durch die Verfassung erhält. Kappeler: »Was die Volksinitiativen taugen, muss man zuerst prüfen. Doch die Diskussion über die Bedeutung des Bargelds ist höchst erwünscht. Die Bürger müssen sich bewusst werden, wie gefährlich es für sie wird, wenn es kein Bargeld mehr gibt oder wenn sein Gebrauch immer mehr eingeschränkt wird.«

Banknoten und Münzen sind ein Stützpfeiler der freien Gesellschaft. Teilen Sie die Worte von Beat Kappeler mit Ihrem Bekanntenkreis!

Das können Sie tun, damit das Bargeld eine Zukunft bekommt

Unterstützen Sie die Initiative »Ich zahle bar«. Bis September 2024 müssen 100.000 gültige Unterschriften zusammengekommen sein, damit die Schweizer Bürger in einer Volksabstimmung entscheiden, ob die Akzeptanz und Verfügbarkeit von Bargeld in Zukunft durch die Verfassung garantiert wird. Weil die Presse kaum berichtet, besteht ein hoher Aufklärungsbedarf. Es fehlen 90.000 Unterschriften. Alle Menschen sind eingeladen, den Versand von Unterschriftsbögen an alle Haushalte zu sponsern und im Bekanntenkreis oder in sozialen Netzwerken zum Mitmachen aufzurufen. Unterzeichnen dürfen Schweizer im In- und Ausland. Hier geht es zu den Unterschriftsbögen.

Wo auch immer Sie leben, schaffen Sie dem Bargeld eine Zukunft!

  • Bezahlen Sie Ihre Einkäufe mit Banknoten und Münzen. Geben Sie ein Trinkgeld.
  • Helfen Sie der Schweizer Initiative »Ich zahle bar« – auch aus dem Ausland. Wenn die Initiative Erfolg hat, hätte das Leuchtturmwirkung für die ganze Welt. Hier finden Sie weitere Informationen über das Projekt. Aktuell kann eine Flyer-Aktion unterstützt werden.

Prominente Stimmen sagen

Bargeld macht Paypal Konkurrenz

»Der größte Konkurrent, den wir haben, ist der Gebrauch von Bargeld«, sagte Dan Schulman am Rande eines Kongresses des US-Finanzministeriums, an dem Vertreter der Großbanken Citi und JPMorgan Chase teilnahmen.

Edward Snowden: Ich benutze nie Kreditkarten, stattdessen bezahle ich die Dinge bar

Edward Snowden wirbt für das Bargeld

Ein weltbekannter Whistleblower erhebt seine Stimme für Banknoten und Münzen: Edward Snowden brachte im Interview mit dem Staatssender »France 24« zum Ausdruck, er schätze es, wenn ein Zahlungsmittel nicht als Datensammler fungieren kann.

Theo Waigel: Bargeld bedeutet für mich Freiheit, Tradition, Sicherheit.

Theo Waigel: Bargeld bedeutet Freiheit und Sicherheit zugleich

Der längstdienende Finanzminister Deutschlands poltert gegen die Barzahlungsobergrenze. Früher habe es als Zeichen von Seriosität gegolten, wenn man mit Bargeld bezahlen konnte. »Heute gerät man doch vielerorts in den Verdacht, ein potentieller Geldwäscher zu sein, wenn man mit Bargeld bezahlt«, so Theo Waigel.

Sahra Wagenknecht: Bargeldobergrenzen sind der Anfang vom Ende

Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag (2015–2017) warnt davor, die Barzahlung ab einer bestimmten Grenze zu verbieten: »Wenn man das einmal überall gemacht hat, dann wird es einen Trend geben, das […] immer weiter abzusenken.« Der Bürger drohe »völlig gläsern« zu werden, so Wagenknecht.

Sahra Wagenknecht zum Thema Bargeldabschaffung: Wenn Sie gar kein Bargeld mehr haben, dann sind Sie ausgeliefert.

Sahra Wagenknecht warnt vor Bargeldabschaffung

Die Oppositionsführerin im Deutschen Bundestag (2015–2017) erhebt ihre Stimme gegen die Beseitigung von Banknoten und Münzen. In der WDR-Sendung »hart aber fair« warnte sie davor, dem Bürger die Kontrolle über sein Geld zu entreißen.

Brisante Recherchen zeigen

Europa ohne Bargeld: Digitaler Euro als Wegbereiter

Kategorie: Leicht verständlich

Am 28. Juni 2023 brachte die Europäische Kommission einen Verordnungsvorschlag heraus. In dem 21-seitigen Papier geht es um eine Annahmepflicht für Bargeld im Einzelhandel und um die Garantie für die fortwährende Möglichkeit, ohne weite Wege Geld vom Konto abzuheben. Ein guter, wenn auch längst überfälliger Schritt zum Erhalt des Bargelds. Der Vorstoß entpuppt sich jedoch als zahnloser Tiger auf dem Weg in die Bargeldabschaffung.

Das aktuelle Buch zum Thema

Bargeld ist tot! … unsere Freiheit stirbt mit.

Dieses düstere Bild verdichtet sich immer mehr bei Wissenschaftlern und auch in den Medien – das Bild einer unfreien, fremdbestimmten und ferngesteuerten Gesellschaft. Der Autor entlarvt in seinem Buch detailliert die Hintergründe der schleichenden, aber keineswegs zufälligen Abschaffung des Bargelds und skizziert deren verheerende Folgen.

Mehr als 100 Grafiken ermöglichen es auch Laien, die komplexen Zusammenhänge leicht zu verstehen. Dabei folgt Hansjörg Stützle seinem Anspruch, nicht nur aufzuklären, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. So beleuchtet er die Bargeldabschaffung auch aus dem Blickwinkel der morphischen Felder. Dieser Perspektivenwechsel schafft Raum für Hoffnung und bietet jedem Einzelnen die Chance, ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Lösung zu sein.

»Das Bargeldkomplott« von Hansjörg Stützle. 224 Seiten, broschiert, 20,00 Euro (DE) / 20,60 Euro (AT). ISBN 978-3-89060-390-2. Erhältlich gegen Bares in jeder Buchhandlung oder online.

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2 Kommentare

  1. Ich zahle nur da unbar, wo Barzahlung unmöglich oder verboten ist. Leider stelle ich fest, daß letztere zwei Kategorien ständig wachsen und die erste ständig abnimmt.

    Im Internet habe ich in diesem Jahr noch gar nichts bestellt. Barzahlung ist dabei meist gar nicht vorgesehen und wenn, z.B. als Nachnahme, mit Preisaufschlägen unattraktiv gemacht.

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    • Das was Sie tun ist genau richtig. Und es ist das, was wir täglich aufs Neue tun können. Das ist aus meiner Sicht auch das Wichtigste, weil es der eigenen Überzeugung die Kraft gibt und unsere Integrität stärkt.

      Barzahlungen betrachte ich differenziert in der Form, dass es für Giralgeld eine Heimat und auch für Bargeld eine Heimat gibt. Giralgeld ist dort gut, wo der Verkäufer und Käufer sich nicht physisch treffen und die Ware und die Bezahlung nicht physisch durchführen können – wie z.B. bei einem Kauf im Ausland oder übers Internet. Dort ist die „Heitmat“ des Giralgeldes zu finden.

      Die Heimat des Bargeldes ist in POS (Point of Sale) Das ist ein Fachbegriff und bezeichnet den klassischen Einzelhandel wie Warenhäuser, Gastronomie, Friseure, Läden, Tankstellen etc. Dort trifft sich Verkäufer und Käufer physisch und die Ware und das Geld wird physisch übergeben. Dort ist die Heimat des Bargeldes. Und in dieser Heimat gehört das Giralgeld nicht hin.

      Deshalb ist es so wichtig, dass wir so oft wie möglich im Einzelhandel mit Bargeld bezahlten. Also dort wo das Bargeld beheimatat ist!

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