Bargeld-Petition läuft weiter bis Oktober 2026

Das EU-Parlament arbeitet aktuell noch an der Verbesserung der EU-Bargeld-Verordnung. Im Sommer muss dann ein Kompromiss mit den EU-Finanzministern gefunden werden. In diesen Gesprächen drohen viele Fortschritte für das Bargeld auf der Strecke zu bleiben. Deshalb heißt es weitermachen bis zum Abschluss der Verhandlungen im Herbst. Von Hansjörg Stützle, 07.03.2026.

Kürzlich habe ich berichtet, dass wir um einen Termin beim EU-Parlament ringen. Daraufhin fragten einige bei mir an, wie lange die Bargeld-Petition noch läuft und wie lange man noch Unterschriften sammeln kann. Die Antwort ist: Die Bargeld-Petition läuft bis Oktober 2026. Warum noch bis Oktober? Die Einzelheiten sind komplex, nach dem aktuellen Plan des EU-Parlaments gibt es zwei richtungsweisende Termine:

Meilenstein 1: voraussichtlich 5. Mai 2026

An diesem Tag will der Währungsausschuss des EU-Parlaments (ECON) über die eingereichten Verbesserungsvorschläge beziehungsweise über den überarbeiteten Bargeld-Verordnungsvorschlag abstimmen. Unser politischer Einfluss ist bis dahin am allergrößten. Daher haben wir letzten Donnerstag eine große Brief-Mitmachaktion gestartet. Wir haben darüber hinaus noch andere weitreichende Aktionen geplant, über die wir bald berichten werden.

Meilenstein 2: voraussichtlich 21. Mai 2026

An diesem Tag stimmt das gesamte EU-Parlament über den überarbeiteten Bargeld-Verordnungsvorschlag ab. Danach finden sogenannte Triloggespräche zwischen EU-Kommission, EU-Parlament und EU-Ministerrat statt. Der EU-Ministerrat ist das Gremium der EU-Regierungen, ihm gehören die Finanzminister der Mitgliedstaaten an.

Ziel dieser Gespräche ist, Einigkeit zwischen EU-Parlament und EU-Ministerrat über die Ausgestaltung der Verordnung zu erzielen, damit spätestens im Oktober final im EU-Parlament und im EU-Ministerrat abgestimmt werden kann.

Dies ist eine äußerst kritische Phase, da diese Gespräche von der EU-Kommission geleitet werden – also von der Institution, die den ursprünglichen Verordnungsvorschlag vom 23.06.2023 entwickelt hat und in dem für Bargeld im Gegensatz zum E-Euro keine klare Annahmepflicht vorgesehen ist. Das gleicht schon fast der Metapher »Den Bock zum Gärtner machen«.

Auch in dieser Phase nutzen wir die Kraft der vielen Petitionszeichnungen und werden Aktionen durchführen, um die Entscheider auf ihre Verantwortung für das Bargeld hinzuweisen.

Bargeld-Petition: Vollgas bis Oktober 2026

Das EU-Parlament stimmt im Herbst über den ausgehandelten Kompromiss ab. Sofern die Politik nicht Termine verschiebt, läuft unsere Bargeld-Petition also volle Kraft weiter bis Oktober 2026. Dann wissen wir definitiv, welchen Erfolg unsere Bargeld-Rettungsaktionen gebracht haben.

Wir halten an der Zielvorgabe fest, bis dahin eine Million Unterschriften zu erreichen. Je näher wir diesem Ziel kommen, umso mehr steigt unser Einfluss bei jeder Aktion – daher zählt jede Stimme.

Helfen Sie bitte mit, bis zu diesem Zeitpunkt das Bestmögliche beizutragen, um das Ziel einer guten europaweiten, gesetzlichen Verankerung des Bargeldes zu erreichen. Mit der Aufklärung zum Bargelderhalt und dem Sammeln von Unterschriften vergrößern wir außerdem mit jeder Unterschrift das Bewusstsein, wie bedeutsam Bargeld ist.

Und nicht vergessen: Nur mit einer großen Basis von Menschen, die jeden Tag aktiv mit Bargeld bezahlen, können wir Scheine und Münzen langfristig als Zahlungsmittel bewahren. Für mich und wahrscheinlich auch für Sie würde damit ein Traum in Erfüllung gehen.

Gerne möchte ich mit dem wunderbaren Bargeldsong von Elai den Endspurt für die Bargeld-Petition einleiten. In diesem Sinne lassen Sie uns die nächsten Monate so wirkungsvoll wie möglich nutzen.

Petition weiterverbreiten

Die Petition kann weiterhin unterzeichnet werden. Machen Sie Ihre Mitmenschen darauf aufmerksam.

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Mehr als 100 Grafiken ermöglichen es auch Laien, die komplexen Zusammenhänge leicht zu verstehen. Dabei folgt Hansjörg Stützle seinem Anspruch, nicht nur aufzuklären, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. So beleuchtet er die Bargeldabschaffung auch aus dem Blickwinkel der morphischen Felder. Dieser Perspektivenwechsel schafft Raum für Hoffnung und bietet jedem Einzelnen die Chance, ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Lösung zu sein.


Krieg gegen das Bargeld

Wer hat ein Interesse an der schleichenden Abschaffung des Bargelds? Geht es tatsächlich um die Bekämpfung von Geldwäsche und Terrorismus, oder steckt viel mehr dahinter? Wer sind die Akteure in Politik und Finanzwirtschaft, und welche Methoden benutzen sie? Was würde die weltweit geplante Einführung staatlicher Digitalwährungen bedeuten? Und: Was können wir gegen die Einschränkung unserer Freiheit tun?

»Freiheit beginnt in der Hosentasche – und sie kann dort enden. Dieses unterhaltsame und gleichzeitig sachkundige Buch räumt auf mit dem Mythos vom überholten Bargeld. Eine Pflichtlektüre für alle mündigen Bürger.« Prof. Dr. habil. Dirk Löhr, Ökonom

»›Krieg gegen das Bargeld‹ ist ein hervorragend recherchiertes, augenöffnendes Buch, das trotz des ernsten Themas angenehm zu lesen ist.« Dr. Norbert Häring, Wirtschaftsjournalist

1 Kommentar

  1. Hallo,
    ich hoffe, da es sehr wichtig ist, für Menschen die starke Zuverdienstschwanliungen haben (z.B. ich bin leider schon im Alter von 48 Jahren erwerbsgemindert), dass es diese Bücher bald günstig z.B. in Buchhandlungen wie dem Osiander gibt?
    Mit freundlichen Grüßen, D. Schneider (GdB 60)

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