Debatte um Bargeld bei ServusTV
Am 10. Juli 2025 lief im österreichischen Privatfernsehsender ServusTV ein Streitgespräch über die Zukunft von Banknoten und Münzen. Hansjörg Stützle trat als prominenter Bargeld-Aktivist auf. Von Hakon von Holst, 21.07.2025.
Was passiert, wenn eine Landwirtin mit Chipimplantat und ein regierungsnaher Digital-Unternehmer auf einen langjährigen Verfechter des Bargelds treffen? Bei ServusTV flogen die Fetzen. Hansjörg Stützle setzte sich leidenschaftlich für das Bargeld und unsere Freiheit ein.
Ein relevanter Ausschnitt aus der Sendung
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
An der Gesprächsrunde nahmen neben Moderator Michael Fleischhacker teil: die Landwirtin und CDU-Politikerin Juliane von der Ohe, die FPÖ-Chefökonomin und frühere Vizepräsidentin des Generalrats der Oesterreichischen Nationalbank Barbara Kolm, der Wirtschaftswissenschaftler Leonhard Dobusch, der Digital-Unternehmer und frühere Berater des österreichischen Wirtschaftsministeriums Michael Altrichter sowie Hansjörg Stützle.
Die Sendung in voller Länge anschauen
Wer mag, kann sich die Sendung in voller Länge anschauen – es lohnt sich!











Hervorragend, Herr Stützle!
Ihre Petition habe ich schon lange unterschrieben. Leider ist vielen Leuten die immense Gefahr immer noch nicht bewußt. Deshalb ist Ihre Arbeit so wertvoll.
Beste Grüße
Eleonore Baumann
es braucht einen kleinen aufkleber, den man unauffällig an die kassen der geschäfte kleben kann.
Danke für Ihren Einsatz, Herr Stützle. Ich glaube vielen Menschen ist es einfach nicht bewußt was es heißt, sich der totalen Kontrolle des digitalen Euros auszuliefern. Sie denken gar nicht darüber nach, denn es ist ja so bequem mit Karte zu zahlen. Der Mensch will dabei sein und um dazu zu gehören, muss man gewisse Dinge einfach haben. Die Reklame hat uns ja schon seit vielen Jahren dieses „Must Have“ in die Köpfe gepflanzt. Viele digitale Errungenschaften sind sehr gut, wenn sie aber in falsche Hände geraten sind sie brandgefährlich. Ich möchte nicht ein „Sozial-Credit-System“ in Österreich, ich möchte nicht, dass mein Bankkonto gesperrt wird. Ich möchte frei über mein hart verdientes und x-fach versteuertes Geld verfügen und es nach Lust und Laune ausgeben, anonym wohlgemerkt.
Ich zahle vorwiegend bar und in Geschäften, wo das nicht mehr möglich ist, kaufe ich nicht mehr ein. Ich beobachte junge Leute, die bereits einen Kaugummi mit der Karte bezahlen. Da kann ich mir dann nicht verkneifen zu sagen: „Nur Bares ist Wahres“
Ich habe alle Ihre Petitionen unterschrieben und werde mich auch weiterhin für den Erhalt von Bargeld einsetzen.
Ich hoffe sehr, dass die letzte Petition zu einer gesetzlichen Verankerung von Bargeld führt.
Mit lieben Grüßen
Inge Niedermühlbichler