StZ-Interview: »Am Bargeld hängt die Freiheit«

Die Stuttgarter Zeitung sprach mit Hansjörg Stützle über Kartenzahlungen als Konsummotor, die Bargeldabschaffung auf Behörden und in der freien Wirtschaft sowie über die Beweggründe seines Engagements für das Bargeld. Von Hakon von Holst, 19.03.2025.

Wer mit Karte einkauft, besitzt eine höhere Zahlungsbereitschaft. Immer und immer wieder kommen wissenschaftliche Untersuchungen zu diesem Ergebnis. Ein Team um Emma Runnemark von der Wirtschaftsuniversität Copenhagen Business School zum Beispiel prüfte die Zahlungsbereitschaft von Studenten. Jeder erhielt gleich viel Geld für seine Teilnahme an der Studie. Doch wer mit einer Debitkarte ausgestattet war anstatt mit Bargeld, gab 36 Prozent mehr aus für ein Bier und 52 Prozent mehr für einen Kaffee.

Darum warnt Hansjörg Stützle in der Stuttgarter Zeitung (StZ): »Man verliert die Kontrolle über das Geld und realisiert nicht mehr den Austauschvorgang – man gibt sein Geld nicht mehr physisch aus den Händen, meistens überlegt man dabei nicht einmal mehr, ob der Gegenwert stimmt.« Was Hansjörg Stützle außerdem motiviert hat, bislang über 125.000 Unterschriften für den europaweiten Schutz des Bargelds zu sammeln, lesen Sie in der Onlineausgabe der StZ:

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Mehr als 100 Grafiken ermöglichen es auch Laien, die komplexen Zusammenhänge leicht zu verstehen. Dabei folgt Hansjörg Stützle seinem Anspruch, nicht nur aufzuklären, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. So beleuchtet er die Bargeldabschaffung auch aus dem Blickwinkel der morphischen Felder. Dieser Perspektivenwechsel schafft Raum für Hoffnung und bietet jedem Einzelnen die Chance, ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Lösung zu sein.

1 Kommentar

  1. Ohne Bargeld bin ich gezwungen alles was ich bezahle kontrollieren zu müssen. Der Bezahlvorgang ist außerhalb meiner persönlichen Kontrolle. Wer garantiert mir , dass das was ich bezahlen soll auch das ist welches tatsächlich ge- und abgebucht wird und wer kontrolliert die verschiedenen Zahlungsvorgänge? Am Ende muss ich für jeden Vorgang jedweden Zahlungsbeleg haben und diesen mit meinem Konto abgleichen, werde ich hier nicht zum Sklaven einer dauernden Kontrolle und wenn etwas falsch läuft,.. Betrug beim Zahlvorgang, Kontodaten Diebstahl, Persönlichkeitsinformationen aus dem Zahlvorgang, Falschberechnung etc.? Begleiten sie im Restaurant den Mitarbeiter bei der Eingabe der Zahlung (z.b. an die Kasse, oder bei m eintippen der Rechnungssumme, etc.). Nach ein paar Tagen oder auch nach kurzer Zeit, sehen Sie auf dem Konto was abgebucht wurde. Wenn Sie betrogen wurden , dann viel Spaß.
    Diese Ohnmacht jedem und allem bei dem ich bezahle mein Vertrauen zu schenken und auf die Zuverlässigkeit des anderen zu hoffen, das möchte ich nicht. Denn ich habe keine Macht über den Zahlungsvorgang und Verkehr und auch nicht über das System. Bei Fehler bin ich auf das „goodwill“ des Zahlungsabwicklers oder anderen angewiesen. Meine Persönlichkeit fühlt sich hierbei übergangen.

    Antworten

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