Kategorie: Gastbeitrag

Wem vertrauen wir uns an?

Das Thema „schleichende Bargeld-Abschaffung“ fällt vielen nicht auf. Ich habe das Bargeldkomplott von Hansjörg Stützle gelesen. Ich lese es jetzt noch einmal, weil es für die Auseinandersetzung mit der Realität so unverzichtbar ist.

Die Art und Weise, wie die schleichende Bargeld-Abschaffung durch die Lektüre des Buches erkennbar wird, schafft auch einen erweiterten Einblick bei anderen Zusammenhängen, wie die konzertierte/orchestrierte Kooperation von Interessengruppen. Die Frage, wem die Bargeld-Abschaffung nützt, ist durch das Buch im Wesentlichen beantwortet.
Es gibt eine Vielzahl von Themen und Ablenkungen, die verhindern, dass sich Menschen der Konsequenzen einer Bargeld-Abschaffung bewusst werden.
Die allerwenigsten Leute wären bereit Fremden ihren Haustürschlüssel, ihren PKW oder die Betreuung ihrer Kinder anzuvertrauen. Beim Geld läuft irgendetwas komplett anders. Aber wieso eigentlich? Die Frage, die nie konkret beantwortet wird, ist vielleicht, ob und wann Geld Eigentum und ob und wann Geld Mittel zum Zweck ist.
Wenn man sein Geld nicht mehr unter sein Kopfkissen packen kann, weil es im digitalen Banken-Giro eingesperrt ist, ist es auch nicht mehr eigenes Geld, es bleibt nur noch Mittel zum Zweck und viele Wenns und Aber können daran gehaftet werden, noch bevor der Zweck dann auch wirklich erfüllt werden wird.
Bargeld ist 100 Prozent in der eigenen Verfügungsgewalt, man kann es in die Kanäle lenken, in denen es auch wirklich ankommen soll. Bei elektronischem bzw. digitalem Geld sind ganz erhebliche Stolpersteine mit dabei. Deshalb ist digitales Geld auch immer schon enteignetes Geld, weil die Verfügungsgewalt nur noch an Bedingungen geknüpft ist, die Regeln unterliegen, auf die man keinerlei Einfluss mehr hat.
Sogar Eigentümer von wertvollen Rohstoffen wie Gold und Silber könnte der Zugang zum digitalen Giro geblockt werden von denen, die die Regeln für das digitale Geld setzen, indem ihnen die Transformation ihrer Edelmetalle in digitales Staats-Monopol-Geld verwehrt wird.

Ich bin heute mit einer Gruppe von 6 Jugendlichen ins Gespräch gekommen. Auf einem Berliner S-Bahnhof habe ich alle 6 gefragt, ob sie heute beim Einkaufen lieber auf Karte bzw. elektronische Bezahlformen zurückgreifen als auf Bargeld?
Nacheinander sagten mir alle ohne lange zu überlegen, dass sie Bargeld vorziehen. Sie sagten es so spontan, überzeugt und direkt, dass ich mich in meinem Engagement für das Bargeld weiter ermutigt sehe. Es geht voran !!!

Dieser Gastbeitrag wurde geschrieben von

Herr W. aus Berlin

Kommentar​ von Hansjörg Stützle

Bei diesem Gast-Blog-Beitrag regt folgender Satz zum Nachdenken an:

„Die allerwenigsten Leute wären bereit Fremden ihren Haustürschlüssel, ihren PKW oder die Betreuung ihrer Kinder anzuvertrauen. Beim Geld läuft irgendetwas komplett anders.“

Mit der Bargeldabschaffung geben wir dem Staat allumfänglichen Zugriff auf unser Geld. Er kann dadurch leicht per Knopfdruck auf all unser Geld zugreifen, z.B. durch Negativzinsen oder Enteignungen. Und schon ist unser hart erarbeitetes Geld nicht mehr da – eine Bargeldabschaffung macht dies möglich.
Der Autor des Gast-Blog-Beitrages beschreibt es so treffend. Würden wir Fremden unseren Haustürschlüssel, unser PKW oder unsere Kinder anvertrauen? Warum kommen wir unserer Sorgfaltspflicht nicht bei dem Thema Geld nach?
Das regt zum Nachdenken an  …

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Dieses düstere Bild verdichtet sich immer mehr bei Wissenschaftlern und auch in den Medien – das Bild einer unfreien, fremdbestimmten und ferngesteuerten Gesellschaft. Der Autor entlarvt in seinem Buch detailliert die Hintergründe der schleichenden, aber keineswegs zufälligen Abschaffung des Bargelds und skizziert deren verheerende Folgen.

Mehr als 100 Grafiken ermöglichen es auch Laien, die komplexen Zusammenhänge leicht zu verstehen. Dabei folgt Hansjörg Stützle seinem Anspruch, nicht nur aufzuklären, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. So beleuchtet er die Bargeldabschaffung auch aus dem Blickwinkel der morphischen Felder. Dieser Perspektivenwechsel schafft Raum für Hoffnung und bietet jedem Einzelnen die Chance, ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Lösung zu sein.

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