Kategorie: Gastbeitrag

Unsere Absicht bestimmt unser Handeln

Wie wäre eine Welt ohne Bargeld?
Wäre sie einfacher, freier und sicherer?
Hansjörg Stützle, Autor des Buches „Das Bargeld- Komplott“, hat eine These:

Hinter der attraktiven Werbung fürs bargeldlose Bezahlen agieren mächtige Lobbyisten, die das Gemeinwohl ganz unten in ihren Prioritäten ansiedeln. Mit schönen Slogans manipulieren sie Meinung, um Menschen bewusst und gezielt zu täuschen.

Wie ich über diese These denke?
Ob Bargeld, Impfung oder ein Hammer, das alles sind nur Werkzeuge. Sie sind per se weder gut noch schlecht. Nur die Absicht bestimmt, ob die Anwendung einer Technologie für das Gemeinwohl dienlich ist.

Die großen Nummern der Finanzindustrie, die fürs bargeldlose Bezahlen werben, werden regelmäßig angeklagt und müssen Bußen in Milliardenhöhe bezahlen, weil sie demokratisch erlassene Regelungen gezielt und bewusst verletzen. Auch die große Nummern, die mit der Sammlung und Auswertungen von elektronischen Daten enorme Gewinne erzielen, werben logischerweise fürs bargeldlose Bezahlen. Ob sie am Gemeinwohl interessiert sind?

Obwohl deren Chefs zu den reichsten Menschen der Erde gehören und sie ihr Vermögen zu Lebzeiten nicht «verbrauchen» werden können, wollen sie noch mehr besitzen. Sie lassen sich Gehälter in schändlicher Höhe bezahlen, bezahlen den kleinen Händen in ihren Firmen niedrige Löhne und setzen sich dafür ein, dass ihre Firmen wenig und wenn möglich gar keine Steuern für die Gesellschaft abliefern. Und genau so handeln auch die großen Nummern des E-Kommerzes, die ebenfalls fürs bargeldlose Bezahlen werben.

In diesem Kontext denke ich, dass es großen Sinn macht, sich dafür einzusetzen, dass Bargeld noch lange Bestand haben wird. Und wie Herr Stützle sagt, wir haben es wortwörtlich in unseren eigenen Händen! Aktuell haben wir noch viele Möglichkeiten, zu entscheiden, wie wir bezahlen wollen. Je mehr wir diese Möglichkeiten bewusst nutzen, desto stärker wird das Bargeld. Gemeinsam können wir vieles. Sei wach!

Dieser Gastbeitrag wurde geschrieben von

Michel Klein

Dorfstrasse 17
CH 9300 Wittenbach
Tel.: 0041 71 298 27 74
www.agae.ch

Kommentar von Hansjörg Stützle

Wenn man die Kräfte des Bargeldverbotes lokalisiert, dann kommt man genau auf jene, die Herr Klein in diesem Gastbeitrag erwähnt. Und in der Tat gibt es nichts wirklich Böses auf dieser Welt. Denn fast alles kann man für etwas Gutes oder auch Böses einsetzen. Wie ein Hammer, den man für den Bau schöner Häuser verwenden kann – oder auch, um jemanden zu verletzten. Letzten Endes kommt es immer auf die Gesinnung eines Menschen an. Und genau diesen Punkt sollten wir immer im Auge behalten. Denn die Gesinnung jener Kräfte, die das Bargeldverbot zum Teil sehr subtil voranpeitschen, ist sehr fragwürdig. Sie haben es schon oft tausendfach bewiesen, dass sie nicht das Interesse der Allgemeinheit im Auge haben.

Deshalb stimme ich mit Herr Klein voll überein: Wir müssen sehr wachsam sein und bleiben!

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Dieses düstere Bild verdichtet sich immer mehr bei Wissenschaftlern und auch in den Medien – das Bild einer unfreien, fremdbestimmten und ferngesteuerten Gesellschaft. Der Autor entlarvt in seinem Buch detailliert die Hintergründe der schleichenden, aber keineswegs zufälligen Abschaffung des Bargelds und skizziert deren verheerende Folgen.

Mehr als 100 Grafiken ermöglichen es auch Laien, die komplexen Zusammenhänge leicht zu verstehen. Dabei folgt Hansjörg Stützle seinem Anspruch, nicht nur aufzuklären, sondern auch Lösungen aufzuzeigen. So beleuchtet er die Bargeldabschaffung auch aus dem Blickwinkel der morphischen Felder. Dieser Perspektivenwechsel schafft Raum für Hoffnung und bietet jedem Einzelnen die Chance, ein wichtiger und unverzichtbarer Teil der Lösung zu sein.

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